GOSPEL-LA --- der kleine Gospel-Chor aus Landshut.

Mit traditionellen Gospel-Songs umrahmen wir voller Schwung und Freude
Gottesdienste, Taufen, Hochzeiten, Feste, Geburtstage und sonstige Anlässe.

Wir treffen uns jeden Montag 19:45 Uhr
(außer in den Ferien)  in der Ländgasse 117, 84028 Landshut
(Musikstudio) zum gemeinsamen Singen und freuen uns auf neue Mitsängerinnen und Mitsänger.

Kontakt
: Franz Kirchmeier 0176-55024080

Schnupperstunde - jeden ersten Montag im Monat
- einfach mal Zeit nehmen, Lieder singen, sich freuen und gut fühlen.

Songs:   Ride the Chariot, Look at all my trials, Rock my Soul, This little light of mine, Swing low sweet chariot,
                   Oh Happy Day,  Go tell it on the mountain,  Walk dem golden stairs, My Lord what a morning, Oh when the saints,
                   Jesus is my salvation, Amen, I got a robe,  Sanna Sananina, Old time religion,  He's got the whole world, ...



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- - über eine Einladung einen Gottesdienst mitzugestalten freuen wir uns

GOSPEL-LA  2025

07. Dezember um 13:30 Uhr - Christkindlmarkt Moosburg

08. Juni um 10:30 Uhr,  St.Nikola, 84032 Altdorf

GOSPEL-LA  2024
08. Dezember - Christkindlmarkt Moosburg
19. Mai um 10:30 Uhr,  St.Nikola, 84032 Altdorf

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Kultur Afrikas  -   Zusammengetragen von Franz Kirchmeier 2001

Summary:
- Die Schwarzen brachten ihre Rhythmen und Gesänge in die Sklaverei nach Amerika mit.
- Dort vermischte sich ihr traditionelles Gedankengut mit der Lehre des Christentums.
- Daraus entstanden zuerst Lieder mit geistlichem Inhalt, die Spirituals.
- In den Gospelgesängen werden Texte des Evangeliums verwendet.

- Einige Wurzeln von Spiritual und Gospel liegen in Afrika.

Die Wiege der Menschheit ist in Afrika.
Die ältesten Funde des "Menschen" sind zwei Millionen Jahre alt und wurden in Ostafrika entdeckt. Von hier aus hat sich der "Menschen" langsam über die ganze Erde verbreitet.

Wir wissen oft sehr wenig von der afrikanischen Kultur.
Afrika ist ein vergessener Erdteil.
Viele Personen buchen eine Weltreise ohne Afrika zu sehen.

Die Basis der afrikanischen Völker sind Dorfgemeinschaften und Viehzüchternomaden.
Daneben sind Handelszentren sowohl an den Küsten als auch im Landesinneren entstanden.

Handelswege verbanden die westafrikanische Küste mit Nordafrika und den Völker im Inneren des Kontinents. Über die Sahara führten Handelswege nach Ägypten und die arabischen Länder. Bekannt und begehrt waren neben Gold, Salz, Metall- und Lederwaren die indigoblauen Stoffe aus Kano.
Mitte des 19. Jh. hatte Kano ca. 30.000 Einwohner.

Die eindrucksvollste, sagenumwobene Stadt in Afrika wahr wohl Timbuktu.
Im 15. Jahrhundert wurde an der Sankore-Universität neben dem Koran, Literatur und Geschichte auch Geographie, Mathematik und Astronomie unterrichtet.
Die Ärzte aus Timbuktu führten bereits Augen-Operationen zur Behandlung des Stars aus.
Diese Operation war in Europa damals noch unbekannt.
Heinrich Barth, der 1853 Tumbuktu erreichte, berichtet von etwa 13.000 Einwohnern und zusätzlich etwa 10.000 Fremden die während der Handelssaison beherbergt wurden.

In Ostafrika wurden Anfang des 20. Jh. Ruinen einer großen Stadt gefunden – sie wurde Engaruka genannt. Die Stadt bestand aus mehr als 6.800 Häusern und hatte mindestens 30.000 bis 40.000 Einwohner.
Die ostafrikanischen Stadtstaaten waren Knotenpunkte des Seeverkehrs. Die Funde chinesischen Porzellans aus der Zeit 1127-1450 bezeugen den engen Kontakt zu China.

Überliefert ist das Geschenk einer Giraffe an den Kaiser von China 1414 und die Reise von 62 Dschunken unter Tschen He von China nach Mogadischu, die chinesische Waren bis Mocambique brachten.
Feste Handlesbeziehungen gab es auch mit dem indischen Königreich Cambay.
Eisen aus Afrika war vor allem in Indien begehrt, wo Schwerter aus Sofala-Eisen als besonders wertvoll galten.

Der arabische Reisende Ibn Battuta aus Tanger, der Mali in der Mitte des 14. Jahrhunderts besuchte, war von der Ordnung und dem Frieden in diesem Land beeindruckt.
Er schrieb: „ Die Schwarzen haben bemerkenswerte Eigenschaften. Sie sind selten ungerecht und hassen Ungerechtigkeiten mehr als irgendein Volk. Es herrscht in ihrem Lande vollkommene Sicherheit. Weder Reisende noch Einheimische haben das geringste von Räubern oder gewalttätigen Menschen zu fürchten.

Afrika hatte bis zum Mittelalter eine ähnliche kulturelle Entwicklung wie Europa und Asien.

Dann begann der Kolonialismus.
Der Seeweg nach Indien und China wurde Afrika von den Portugiesen abgenommen.
Viele Kulturstädten entlang der Küste wurden zerstört.
Es begann die Zeit des Sklavenhandels.

Ab dem Jahr 1442 bürgerte es sich ein an den Küsten Westafrikas Schwarze einzukaufen. Ihr Weg führte mit der Zeit über Spanien nach Süd- und Mittelamerika. Menschenhändler überfielen ganze Stämme und trieben sie aneinandergekettet zur afrikanischen Westküste. An der Küste wurden die Gefangenen eingeschifft, das Zeichen ihrer Händler wurde ihnen eingebrannt und maximal ein Viertel ereichte die amerikanischen Häfen.
Etwa 60 Millionen Menschen wurden so dem schwarzen Kontinent geraubt.

Aus geschäftlichen und organisatorischen Gründen wurde die Sklaverei im Jahr 1661 gesetzlich geregelt. Versammlungen waren streng verboten. Schwarzen war es untersagt Handel zu treiben, Vieh oder Waffen zu besitzen und ihre Aussage vor Gericht war ungültig. In Mexiko wurden alle schreibkundigen Schwarzen getötet.
Nur das Singen ließ man ihnen. Aus ihren alten Gesängen und biblischem Gedankengut entstanden Spiritual und Gospel.

Oft taucht der Fluß Jordan in den Texten der Spirituals dieser Zeit auf. Er ist für den Sklaven ein mehrfach zu deutendes Symbol. Er ist für ihn die Grenze zu seiner alten Heimat Afrika, die Grenze zwischen Menschlichem und Übernatürlichem, er ist der Übergang vom Diesseits zum Jenseits, vom Leben zum Tod.

Im Jahre 1860 siegte bei den Präsidentenwahlen der republikanische Kandidat Abraham Lincoln. Daraufhin kam es zum Krieg. Nach dem Sieg der Nordstaaten verfügte Lincoln die Aufhebung der Sklaverei. Um dies Zeit ist eine große Zahl von Gesängen mit freudigem Inhalt entstanden, oft im Wechsel zwischen Vorsänger und Volk.

In der musikalischen Ausdrucksform der Sprituals vollzog sich nun eine Wandlung.
Die bisher stark von der afrikanischen Urheimat der Schwarzen geprägten Lieder übernahmen nun das in Amerika allgemein übliche Hymnen- und Psalmensingen.

Da die Afrikanischen Kulturen mündlich weitergegeben wurden und es daher keine schriftlichen Aufzeichnungen gibt war der Barde, der Griot, wichtig. Er erzählte Ereignisse, Sagen, Mythologie und verwendete dabei Musikinstrumente (Saiteninstrumente als auch Trommeln) zur Begleitung.
Das wohl bekannteste Epos erzählt über die Machtergreifung und Heldentaten des Königs Soundyata, der im 13. Jh das Mali-Reich zu hoher Blüte führte. Das Epos, das nach Erzählung eines Griots aufgezeichnet wurde, dauert mehrere Stunden um es vorzutragen.

Afrika hat einen großen Schatz an Sprichwörten und die afrikanischen Sprachen sind sehr Bilderreich. Vieles wird auch im Alltag in Methaphern und Sprichwörtern ausgedrückt.

 „Ein alter Besen fegt besser als ein neuer“
„Gesundheit des Körpers ist Reichtum“
„Der Elefant stirbt an einem winzigen Pfeil“
„Die Sonne geht nie auf dieselbe Weise auf, wie sie untergeht“
„Eine Henne kann ihr Küken treten, aber sie wird es nie töten“

Aus diesem Hintergrund ist zu verstehen daß in den Gesängen der Gospel und Spirituals sehr oft eine bildliche Sprache verwendet wird.

Afrika besitzt auch eine Fülle von Instrumenten.

Becken, Triangel, Glocken
Saiteninstrumente wie das Ballophon und die afrikanische Harfe
Xylophone in verschiedensten Größen
Lamelleninstrumente wie das Daumenklavier
Klangbögen und Schelleninstrumente
Nicht zu vergessen die Trommeln:
die ‚Djembe‘ als die bekannteste afrikanische Trommel,
die ‚Kplango‘ als Vorläufer der Conga,
die ‚sprechende Trommel‘ die die Nachahmung der Sprachmelodie ermöglicht.

In der afrikanischen Gesellschaft ist die Musik ein unentbehrliches Element bei allen sozialen und religiösen Anlässen. Sie wird auch als Kommunikationsmittel zwischen den Menschen und dem Göttlichen verstanden und genutzt.

Auch gibt eine Menge von unterschiedlichen Schöpfungsmythen und Legenden.

In den Mythen der Yoruba in Nigeria wird über die Entstehung der Erde und der Menschen folgendes berichtet:
Am Anfang war die Erde ein großer Morast. Der Gott Olorum im Himmel befahl dem Obersten der Gottheiten, Osisha Nla, festen Boden zu schaffen. Er gab ihm ein Schneckenhaus voll, Erde, eine Henne und eine Taube, und diese verstreuten die Erde. Die Schöpfung dauerte vier Tage. Dann schickte Olorum den Obersten der Gottheiten nochmals zur Erde, damit er Bäume pflanze. Inzwischen wurde der erste Mensch im Himmel erschaffen und zur Erde gesandt. Der Oberste der Gottheiten formte ihn aus Erde, und der Schöpfergott brachte ihn zum Leben.

Eine andere Sage berichtet:
Am Anfang gab es nichts. Weder Licht noch Dunkel. Und Nyambe, der Schöpfer, langweilte sich zu Tode. Eines Tages fragte er die Fantasie, was man dagegen zun könnte. Die Fantasie anwortete ihm: „Baue eine Sanza (ein Daumenklavier) !  Sobald Du beginnst auf ihr zu spielen, wird deine Langeweile vergehen.“
Nymabe baute sich also ein Sanza, entlockte ihr den ersten Ton, und zum ersten Mal erklang Musik, woraus die Sonne entstand. Ein anderer Ton erzeugte den Mann, zu dem sich bald die Frau gesellte, und viele, viele Kinder, die schnell die ganze Welt bevölkerten. So kam es, daß alle Menschen, weiße und schwarze, gelbe und rote, durch die Sanza geboren wurden.
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Lit:
- Kultur in Schwarzafrika, Broszinsky-Schwabe, Rugenstein Verlag 1988
- Referat von Ester Meinhardt-Hausmann, Feb.2000 in MT am FMZ
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--artikel landshuter zeitung 18.3.98 --

Madrid. (dpa) Stephen Spielbergs Film "Amistrad" erinnert derzeit wieder an die zeit als spanische schiffe sklaven von afrika nach nordamerika brachten. in spanien ist dadurch ein anderes, weitgehend verdraengtes thema wieder hochgekommen - das der afrikanischen sklaven in spanien.

mehr als 500 jahre, nachdem die ersten afrikanischen sklaven an spaniens suedkueste ausgeladen wurden, suchen journalisten nach deren nachkommen.

schon bevor Columbus 1492 amerika entdeckte wurden sklaven aus afrika nach andalusien gebracht. portugiesische und spanische haendler kauften oder entfuehrten menschen an der westafrikanischen kueste und brachten sie nach spanien, wo sie auf den strassen als hausdiener verkauft wurden. die meisten sklaven kamen aus den gegenden die heute zu senegal, gambia und nigeria gehoeren, aber manche stammten auch aus mosambik. wie viele sklaven alles in allem nach suedspanien gebracht wurden ist nicht bekannt, aber allein in sevilla zaehlte man 1565 rund 15 000 sklaven. auch in anderen staedten und doerfern gab es hunderte von afrikanischen sklaven.

viele sklaven wurden von kloestern und anderen institutionen der katholischen kirche gekauft, zumindest nominell bekehrt und als "christliche" sklaven weiterverkauft. per gesetz war es den sklaven verboten lesen zu lernen oder lokale zu betreten. zugleich war ihnen jedoch gestattet eigentum zu besitzen, vor gericht auszusagen, und sogar gegen den willen ihrer besitzer zu heiraten.

historiker weisen darauf hin, dass die fruehe sklaverei noch nicht die weitgehende wirtschaftliche ausbeutung der menschen bedeutete, die heutzutage mit dem begriff verbunden wird. die meisten sklaven wurden als diener, haushaltshilfen und kindermaedchen beschaeftigt.

es war durchaus nicht ungewoehnlich sklaven freizulassen wenn sie zu alt fuer die arbeit geworden waren. die meisten endeten dann als bettler. um diesen ehemaligen sklaven zu helfen wurde sogar eine religioese verbindung gegruendet, die "Hermandad de los Negritos". einige sklaven aus sevilla zogen mit ihren herren nach lateinamerika. manche historiker meinen sogar, dass es diese sklaven waren, und nicht die direkt aus afrika gekommenen, die die auf kuba weitverbreitete religion der Santeria begruendeten, in der katholische und afrikanische elemente vermischt sind.

spanien schaffte als eines der letzten europaeischen laender im jahre 1886 die sklaverei offiziell ab. die diskriminierung der afrikaner dauerte jedoch an. bis heute bleiben viele ganz unten in der gesellschaftlichen rangordnung. die meisten verdingen sich als tageloehner, feldarbeiter oder haushaltshilfen.

inzwischen haben jedoch manche nachkommen der sklaven den gesellschaftlichen aufstieg begonnen und ziehen aus den vorstaedten in bessere wohngegenden. viele weigern sich jedoch, ihre afrikanische herkunft anzuerkennen. noch immer fuerchten sie diskriminierung. auch Juan Perez, ein eindeutig dunkelhaeutiger mann aus dem dorf Gibraleon in suedwestspanien weiss, dass seine familie afrikanischer herkunft ist. aber es bedeutet ihm nichts. "ich weiss nur, dass wir schon immer hier gelebt haben"' sagt er.

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wo man uns hören kann / hören konnte: 

GOSPEL-LA  2024  -
08. Dezember - Christkindlmarkt Moosburg
19. Mai um 10:30 Uhr,  St.Nikola, 84032 Altdorf

GOSPEL-LA  2023  -
23. April um 09:30 Uhr in der Kirche Peter & Paul, Landshut
Juni und Juli bei kirchlichen Hochzeiten
27. August um 10:15 Uhr beim Gottesdienst zum Volksfest in Wörth

GOSPEL-LA  2022  -
wir sangen am 11. Dezember um 17:00 Uhr an Moosburger Christkindlmarkt
 am 20. November um 10:30 Uhr in der Kirche St. Pius in Landshut

 am 31. Juli um 09:15 Uhr in der Kirche St. Johannes in Landshut / Piflas


GOSPEL-LA  2021  -
am 28. Juli sangen wir einen Schulabschlußgottesdienst in Landshut
am 10. Juli sangen wir einen Trauergottesdienst
Juli 2021: -- wir proben wieder  - etwas eingeschränkt durch die Hygienevorschriften - aber immerhin - wir singen wieder -

GOSPEL-LA  2020  -
am 22. Februar sangen wir bei einer Taufe

GOSPEL-LA  2019  -
in der Weihnachtszeit
- am Christkindlmarkt  - in Seniorenheimen  
- Weihnachtsgottesdienst im BKH
- im Sommer als Mitwirkende auf Benefizveranstaltungen
-im Lauf des Jahres bei der Mitgestaltung von Gottesdiensten
    zu Taufe,  - zu Trauung,  - zu Familiengottesdienst,  - zu Beerdigung,

GOSPEL-LA  2018
---  Benefizkonzert 26.Januar 2018 ---

Benefizkonzert--26.Januar 2018 --







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